Sport.Outdoor – Verantwortung für Natur, Umwelt und Gesellschaft

Mehr als 15 Millionen Menschen in Deutschland treiben wöchentlich Sport im Freien. Denn Sport in der freien Landschaft macht Spaß, fördert die Gesundheit, bietet Entspannung und einmalige Naturerlebnisse. Besonders beim Natursport wird das enge Verhältnis zwischen dem Menschen und seiner Umwelt deutlich: Es liegt im ureigenen Interesse der Sportlerinnen und Sportler sowie der Sportorganisationen, die Natur in ihrer Vielfalt zu erhalten, zu schonen und zu schützen.

Dabei sind für uns die folgenden Fragen zentral: Wie schaffen wir es, Menschen weiter für die Bedeutung des Natursports zu sensibilisieren und dabei Impulse für eine nachhaltige Gesellschaft zu setzen? Wie können wir – Politik, Verwaltung, Vereine, Sportlerinnen und Sportler – ein verantwortungsbewusstes Erleben von Natur- und Grünräumen fördern? Wie kann Mobilität, die in Zusammenhang mit Sportausübung oder Sportereignissen entsteht, klimafreundlicher gestaltet werden? Diese und weitere Fragen möchten das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und nukleare Sicherheit (BMU) und der Beirat „Umwelt und Sport“ auf der kommenden Dialogveranstaltung diskutieren. Denn nachdem wir 2017 die zentralen Herausforderungen für mehr Nachhaltigkeit im Sport benannt haben, wollen wir mit dem Dialogforum 2020 mögliche Lösungsansätze vorantreiben.

Auf dem Dialogforum diskutieren daher Expertinnen und Experten von Umwelt- und Naturschutzorganisationen, Sportverbänden und -vereinen mit Akteurinnen und Akteuren aus Wissenschaft, Politik, Verwaltung und Wirtschaft über konkrete Ansätze, um Sport mit Natur- und Umweltschutz zu verbinden. In vier spannenden Workshops werden Gestaltungsmöglichkeiten vorgestellt, Impulse gesetzt sowie Möglichkeiten und Grenzen des Einflusses diskutiert. Darüber hinaus bietet der Tag ausreichend Zeit zur Vernetzung mit anderen Akteurinnen und Akteuren.