Spielfeld 1: Mikroplastik durch Sport in der Umwelt

Wie können wir Mikroplastik verringern, das durch Sportkleidung und -anlagen freigesetzt wird?

In Flüssen, Seen und Weltmeeren: Mikroplastik ist überall, schadet Umwelt und Lebewesen gleichermaßen. Die Quellen der Partikel sind zahlreich – Sport- und Outdoorkleidung ist eine davon. Sie besteht zum Großteil aus synthetischen Fasern und setzt bei jedem Waschgang Mikroplastik frei. Weil weder Waschmaschinen noch Kläranlagen die Fasern vollständig filtern können, gelangen sie über das Abwasser in die Umwelt. Auch über Sportanlagen gelangt Mikroplastik in die Umwelt. Vor allem das auf Kunstrasenplätzen genutzte Gummigranulat verteilt sich etwa durch die Sportnutzung, Wettereinflüsse oder Pflegemaßnahmen.

Gastgeberinnen: Hilke Patzwall, VAUDE Sport GmbH & Co. KG, und Bianca Quardokus, Deutscher Olympischer Sportbund e.V. (DOSB)

Expertinnen und Experten:

  • Prof. Dr. Franz Brümmer, Leiter Institut für Biomaterialien und biomolekulare Systeme an der Universität Stuttgart
  • Prof. Dr. Maike Rabe, Leiterin Forschungsinstitut für Textil und Bekleidung an der Hochschule Niederrhein
  • Christian Lott, Geschäftsführer bei HYDRA Marine Sciences GmbH
  • Karsten Dufft, Referent Sportstätten und Umwelt des Deutschen Olympischen Sportbundes e.V. (DOSB)
  • Jutta Katthage, Referentin Fachgebiet Sportanlagen beim Bundesinstitut für Sportwissenschaft (BISP)

Moderation: Robert Klauer, VAUDE Sport GmbH & Co. KG